Prozent-Methoden

Die 50/30/20-Regel

Sinnvoll, aber nicht für jeden realistisch

20 Prozent deines Einkommens werden gespart oder investiert. Die restlichen 

80 Prozent stehen für deinen Alltag zur Verfügung.

 

Die 80/20-Regel gehört zu den einfachsten Methoden der Budgetplanung. Die Idee dahinter ist schnell erklärt: Sobald dein Einkommen auf dem Konto landet, legst du 20 Prozent für die Zukunft zur Seite. Die restlichen 80 Prozent nutzt du für Miete, Lebensmittel, Versicherungen, Freizeit und alles andere, was im Alltag anfällt.

Der große Unterschied zu vielen anderen Budgetmethoden besteht darin, dass du nicht jede Ausgabe kategorisieren musst. Du musst keine Tabellen führen und nicht jedem Euro einen festen Job geben. Du sorgst lediglich dafür, dass ein Teil deines Geldes direkt verschwindet, bevor du es ausgeben kannst.

Genau deshalb funktioniert die Methode für viele Menschen so gut. Sparen wird nicht mehr zu dem, was am Monatsende übrig bleibt. Sparen passiert zuerst.

Allerdings hat die Methode auch ihre Grenzen. Wer heute allein lebt oder sogar Kinder versorgt, merkt schnell, dass die Rechnung nicht immer aufgeht. Die Lebenshaltungskosten sind in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Wenn bereits der Großteil des Einkommens für Wohnen, Lebensmittel und laufende Kosten benötigt wird, können 20 Prozent schnell unrealistisch werden.

Deshalb sollte die Regel nicht als Vorschrift verstanden werden. Sie ist eine Orientierung. Wenn 20 Prozent nicht möglich sind, dann sind es vielleicht 10 Prozent oder zunächst nur ein kleiner Betrag. Entscheidend ist nicht die Zahl, sondern die Gewohnheit dahinter.    

 

Vorteile

Sehr einfach umzusetzen
Kein kompliziertes Budget nötig
Sparen wird zur festen Gewohnheit
Wenig Zeitaufwand

                                                                                                                                                                                 Nachteile

20 Prozent sind nicht für jeden realistisch
Fixkosten werden nicht berücksichtigt
Bei knappem Budget oft schwer umsetzbar

Für wen geeignet

Die Methode eignet sich besonders für dich, wenn du sparen möchtest, ohne jede Ausgabe zu dokumentieren. Sie kann auch dann sinnvoll sein, wenn dir andere Budgetsysteme zu kompliziert sind und du eine einfache Lösung suchst. Wenn deine Fixkosten allerdings bereits den größten Teil deines Einkommens verschlingen, solltest du die Prozentzahl an deine persönliche Situation anpassen.

 

Die 80/20-Regel

Erst an morgen denken, dann an heute

20 Prozent deines Einkommens werden gespart oder investiert. Die restlichen 

80 Prozent stehen für deinen Alltag zur Verfügung.

 

Die 80/20-Regel gehört zu den einfachsten Methoden der Budgetplanung. Die Idee dahinter ist schnell erklärt: Sobald dein Einkommen auf dem Konto landet, legst du 20 Prozent für die Zukunft zur Seite. Die restlichen 80 Prozent nutzt du für Miete, Lebensmittel, Versicherungen, Freizeit und alles andere, was im Alltag anfällt.

Der große Unterschied zu vielen anderen Budgetmethoden besteht darin, dass du nicht jede Ausgabe kategorisieren musst. Du musst keine Tabellen führen und nicht jedem Euro einen festen Job geben. Du sorgst lediglich dafür, dass ein Teil deines Geldes direkt verschwindet, bevor du es ausgeben kannst.

Genau deshalb funktioniert die Methode für viele Menschen so gut. Sparen wird nicht mehr zu dem, was am Monatsende übrig bleibt. Sparen passiert zuerst.

Allerdings hat die Methode auch ihre Grenzen. Wer heute allein lebt oder sogar Kinder versorgt, merkt schnell, dass die Rechnung nicht immer aufgeht. Die Lebenshaltungskosten sind in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Wenn bereits der Großteil des Einkommens für Wohnen, Lebensmittel und laufende Kosten benötigt wird, können 20 Prozent schnell unrealistisch werden.

Deshalb sollte die Regel nicht als Vorschrift verstanden werden. Sie ist eine Orientierung. Wenn 20 Prozent nicht möglich sind, dann sind es vielleicht 10 Prozent oder zunächst nur ein kleiner Betrag. Entscheidend ist nicht die Zahl, sondern die Gewohnheit dahinter.    

 

Vorteile

Sehr einfach umzusetzen
Kein kompliziertes Budget nötig
Sparen wird zur festen Gewohnheit
Wenig Zeitaufwand

                                                                                                                                                                                 Nachteile

20 Prozent sind nicht für jeden realistisch
Fixkosten werden nicht berücksichtigt
Bei knappem Budget oft schwer umsetzbar

Für wen geeignet

Die Methode eignet sich besonders für dich, wenn du sparen möchtest, ohne jede Ausgabe zu dokumentieren. Sie kann auch dann sinnvoll sein, wenn dir andere Budgetsysteme zu kompliziert sind und du eine einfache Lösung suchst. Wenn deine Fixkosten allerdings bereits den größten Teil deines Einkommens verschlingen, solltest du die Prozentzahl an deine persönliche Situation anpassen.

 

Budgetbeispiel

Die Theorie trifft auf die Realität

Schauen wir uns die 50/30/20-Regel einmal mit einem monatlichen Nettoeinkommen von 2.300 Euro an.

Nach der klassischen Verteilung würden davon 1.150 Euro für notwendige Ausgaben vorgesehen sein. Weitere 690 Euro für persönliche Wünsche und 460 Euro für Sparen oder Investitionen.

Auf dem Papier klingt das zunächst logisch.

In der Realität sieht es häufig anders aus.

Gerade bei steigenden Mieten, höheren Lebensmittelpreisen und laufenden Kosten landen viele Haushalte bereits bei 1.400 bis 1.500 Euro für ihre notwendigen Ausgaben.

Dann verschiebt sich die Verteilung automatisch.

Nehmen wir als Beispiel monatliche Fixkosten und laufende Ausgaben von 1.500 Euro.

Dazu gehören beispielsweise:

Miete

Strom

Internet

Versicherungen

Lebensmittel

Haushaltskosten

Bei einem Einkommen von 2.300 Euro bleiben dann noch 800 Euro übrig.

Wer davon 345 Euro für Freizeit, Hobbys, Kleidung, Restaurantbesuche oder andere persönliche Wünsche einplant, hat anschließend noch 455 Euro für Sparen, Rücklagen oder den Schuldenabbau zur Verfügung.

Die Prozentverteilung sieht dann zwar anders aus als in der klassischen Regel.

Das bedeutet aber nicht, dass die Planung falsch ist.

Im Gegenteil.

Ein Budget muss nicht zu einer Finanzregel passen.

Ein Budget muss zu deinem Leben passen.

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